Weltflüchtlingstag 2021 – Kooperationsprojekt der Bürgermedien mit der UNO-Flüchtlingshilfe Deutschland

14. Juni 2021

Bonn / Berlin / Ludwigshafen 15. Juni 2021

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20.Juni 2021 strahlen die TV-Bürgermedien in der Bundesrepublik Kurzfilme, Interviews und Dokumentationen zum Thema Flucht, Fluchtschicksale und Fluchtursachen aus. Aufgrund der Corona-Krise und der Verschärfung der Situation auf zahlreichen Krisen- und Kriegsschauplätzen hat sich die Zahl der Geflüchteten weltweit auf über 80 Millionen Menschen erhöht, die dringend der Hilfe bedürfen.

Die UNO-Flüchtlingshilfe als deutscher Partner des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) und der Bundesverband Bürgermedien (BVBM) informieren mit diesem Kooperationsprojekt über die Situation der Geflüchteten weltweit und vor Ort in Deutschland.

Die Vereinten Nationen führen den „Weltflüchtlingstag“ seit 2001 jeweils am 20.06. eines Jahres durch, um auf das Schicksal der von Flucht betroffenen Menschen weltweit und die Notwendigkeit aktiver Unterstützung und Hilfe für Flüchtlinge hinzuweisen.

Für die beiden Vorsitzenden des BVBM, Dr. Wolfgang Ressmann und Armin Ruda, ist diese Programm-Kooperation eine wichtige Fortsetzung in der gemeinsamen Arbeit der Bürgermedien mit Geflüchteten:

„Wir freuen uns sehr, dass durch die Kooperation von Bürgermedien und der UNO-Flüchtlingshilfe Deutschland die Öffentlichkeit vor Ort auf die Notwendigkeit der aktiven Hilfe für Flüchtlinge informiert wird und gleichzeitig die Integrationsprojekte der Bürgermedien in diesen internationalen Zusammenhang gestellt werden“, sagten Ruda und Ressmann.

In einem 30 minütigen TV-ZOOM-Gespräch werfen Peter Ruhenstroht-Bauer, Geschäftsführer und Nationaler Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe, Chris Melzer, Pressesprecher und Senior External Relations Officer  der UNHCR sowie – aus dem Libanon zugeschaltet – Nina Hager, Associate Field Officer Protection, UNHCR, einen aufrütteltenden Blick auf die aktuelle weltweite Flüchtlingslage mit einem Fokus auf die dramatische Situation im Libanon und Äthopien. Ressmann unterstreicht dabei für den BVBM die Rolle der Bürgermedien, Moderation Lena Kronenbürger.

Mit zahlreicher TV-, Kultur und Ausbildungsprojekte sowie medienpädagogische Initiativen leisten die Bürgermedien in Deutschland einen aktiven Beitrag zur Hilfe und Integration von Geflüchteten an ihren Senderstandorten.

Der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, unterstreicht die Notwendigkeit von Information und aktivem Engagement:

„Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt die weltweiten, lebensrettenden Einsätze des UNHCR, aber auch viele Projekte für Geflüchtete in Deutschland. Unsere Programm-Kooperation mit dem BVBM wird zeigen, wie viele Menschen sich in Deutschland aktiv für Geflüchtete engagieren und was man selbst tun kann, um die Arbeit des UNHCR zu unterstützen.“

Zahlreiche Bürgersender in Deutschland setzen am Sonntag 20.06.2021 in ihrem Programm den Schwerpunkt „Flüchtlingshilfe“. Schalten Sie ein!

Mit dem Projekt „Stärkung der soziokulturellen Arbeit der Bürgermedien durch bundesweite Vernetzung und Weiterbildungsmaßnahmen“ wird unser Verband momentan durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert.

Wir bieten am 18.08. und 29.09.2022 kostenlose Hybridworkshops zum Thema "Filmen mit dem Smartphone - leicht gemacht". Außerdem unterstützen wir Produktionen, die die Verzahnung von Bürgermedien und lokaler Soziokultur voranbringen.

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