Ausgabe 2/2021 vom 16.04.2021

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Ausgabe Nr. 2 / 2021 vom 16.04.2021
Blickpunkt Streaming und Podcast-Premiere
Sehr geehrte Damen und Herren,

der Live- oder Multistream gehört für viele Bürgermedien seit dem Beginn der Coronakrise zum Produktionsalltag. Ob Gottesdienste, Kulturveranstaltungen oder Wahlsendungen – dank ihrer technischen Ressourcen sind Offene Kanäle und lokale TV-Anbieter gefragte Kooperationspartner bei dem Bemühen, trotz fehlender Publikumspräsenz vor Ort im Gespräch zu bleiben. Beispiele für die neuen Formate finden Sie im Themenschwerpunkt dieses Newsletters.

In dieser Ausgabe:
 
Die 3. Säule – Der Bürgermedienpodcast
Projekte, Ideen und Sendeformate
BVBM-Aktuelles
Medienpolitik / Landesmedienanstalten
Sonstiges
DIE 3. SÄULE – DER BÜRGERMEDIENPODCAST
Folge 1: Jochen Fasco über Bedeutung und Weiterentwicklung der Bürgermedien
 
 
Der ebenfalls der Pandemie geschuldete Podcast-Hype hat nun auch den Bundesverband Bürgermedien erfasst. Zum Auftakt unserer neuen Reihe DIE 3. SÄULE – DER BÜRGERMEDIENPODCAST hat Franziska Klemm den Direktor der TLM, Jochen Fasco, zur Bedeutung und Weiterentwicklung der Bürgermedien befragt.
 
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Projekte, Ideen und Sendeformate
Mehr Reichweite, erhöhte Aufmerksamkeit und neue Kooperationspartner
 
Offener Kanal Kassel
Dass die Pandemie und das damit einhergehende Mediennutzungsverhalten auch den Bürgermedien zugute kam und kommt, steht außer Frage. Und auch beim Medienprojektzentrum Kassel wurde Streaming seit Januar 2020 zum wichtigen Antriebsmotor dieser positiven Entwicklung. Jüngstes Beispiel war die Berichterstattung zur Kommunalwahl am 14. März. Ein großräumiges TV-Studio, das passende Hygienekonzept und v.a. die Live-Ausstrahlung auf mehreren Ausspielkanälen sorgten für sehr hohe Aufmerksamkeit und positive Resonanz.
 

Während sich der Wahlkampf zwischen den Parteien ansonsten auschließlich online mit Videos und kurzen Clips, Liveinterviews in den sozialen Medien und den inzwischen klassischen "Konferenz-Formaten" abspielte, trafen hier fünf Politiker:innen direkt aufeinander. Die Sendung wurde im Kabel, auf der MOK-Webseite und über Youtube ausgestrahlt und war tags darauf in der Mediathek abrufbar. Und gerade über Youtube und die dortige Kommentarfunktion beteiligten sich viele ZuschauerInnen mit Fragen und Anmerkungen am Geschehen im Studio. Die daraus resultierende und messbare erhöhte technische Reichweite sowie die Anfrage anderer Institutionen und Vereine nach der Nutzung dieser Möglichkeit sind für das Team in Kassel ein klarer Beleg für die verstärkte Nutzung solcher Streamingoptionen über die Zeit der Pandemie hinaus.

 
Weitere Informationen
 
Fernsehen versus Social Media?
 
MOK Fulda
Eigentlich sollte in Fulda auch dieses Jahr wieder eine Live-Diskussion mit allen Kandidat:innen zur Kommunalwahl stattfinden, aber mit Corona platzte die Großveranstaltung. Stattdessen produzierte der MOK Fulda Einzelgespräche mit den Kandidat:innen, die über das Fernsehprogramm und über die Social-Media-Kanäle verschiedener Nutzergruppen verbreitet wurden.
 

In diesem Fall ließ uns Corona auf ein anderes Format ausweichen, inzwischen produzieren aber immer mehr unserer Nutzer ihre Sendungen vorrangig so, dass sie gut über YouTube, Facebook oder Instagram verbreitet werden können. Gab es früher Live-Sendungen im Offenen Kanal die danach von den Produzenten auch bei YouTube eingestellt wurden, sind heute oft Livestreams über YouTube mit Live-Kommentaren vorrangig, die dann zusätzlich live oder im Anschluss zeitversetzt im Offenen Kanal gesendet werden. Zehn- bis zwanzigminütige Vereinsdokus sind ziemlich out, stattdessen werden kurze Infoclips, in denen gezielt neue Mitglieder geworben oder Veranstaltungen bekannt gemacht werden, produziert. Haben wir früher unsere fremdsprachigen Nutzer gebeten, für die deutschen Zuschauer mit deutschen Untertiteln zu produzieren, haben wir heute fremdsprachige Nutzer, die in Deutsch produzieren, dann aber zusätzlich in Englisch untertiteln, damit sie in ihren Instagram-Accounts international verständlich sind.

Letzte Woche bekamen wir von einem Nutzer einen wunderschönen Beitrag über einen alten jüdischen Friedhof in der Rhön Instagram-konform im Hochformat gefilmt. Sollten wir für unser Programm darauf verzichten? Natürlich nicht, also haben wir ihn in ein Querformat eingebettet und trotzdem gesendet.

So prägen inzwischen Social Media Angebote die Seh- und Nutzungsgewohnheiten und die Menschen, die noch analog fernsehen, wundern sich, was da manchmal für merkwürdige Beiträge laufen.

 
Weitere Informationen
 
Erfahrungen im TMBZ Gera: TV-Talk und Medienbildung im Stream erhöhen Aufwand, Möglichkeiten und Reichweite
 
TMBZ Gera
Die Gestaltung von TV-Talks, Medienbildungsbeiträgen und die Mitgestaltung von Veranstaltungen via Streaming stellt neue Aufgaben an alle beteiligten Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TLM im TMBZ Gera. Der technische und personelle Aufwand für ein Streaming-Format hat sich erhöht, da mehrere Quellen im Zusammenspiel funktionieren müssen. Da sind die Studiokameras mit kontrollierbaren Ton- und Bildquellen im Multifunktionsstudio und die via Videokonferenzsystem zugeschalteten Talkgäste sowie die Zuschauerinnen und Zuschauer in einem weiteren Konferenzsystem, die sich alle jetzt neu mit ihren Fragen aktiv in das inhaltliche Sendegeschehen einbringen können.
 

Damit das möglich wird, braucht es neben der reinen Studioproduktion die zusätzliche technische Betreuung der Online-Partnerinnen und -partner wie auch der Online-Zuschauerinnen und -zuschauer. Andererseits minimierte sich der personelle Aufwand durch ein festes Setting und feste Einstellungen der Studiokameras.

Statt dessen kamen zusätzlich ein Chatbetreuer, Mitarbeiter am Telefon für den technischen Support und ein Mitarbeiter für die Kontrolle der zusätzlichen Ausspielwege (z.B. Live-Stream) in unseren aktuellen Streaming-Formaten: TV-Talk „Frauen • Medien • Rollenbilder“ und „Seniorenakademie: Selbstwirksamkeit stärken – Mir Medien lernen und Neues entdecken“ zum Einsatz. Die Expertinnen und Experten agierten mit den Moderatorinnen im Studio innerhalb eines geschlossenen Systems – StarLeaf - und die teilnehmenden Gäste empfingen den Stream via YouTube Live im Konferenzsystem Jitsi oder BigBlueButton. So war es auch möglich, dass unabhängig von einer registrierten Teilnahme der TV-Talk oder die Seniorenakademie von überall verfolgt werden konnten. Auffällig war, dass das Signal in sehr unterschiedlichen Qualitäten empfangen werden konnte. Eine weitere Unbekannte bei der Gestaltung von Streaming-Formaten bildet der vorhandene aktuelle Traffic im Netz.

Aber auch der Vorlauf für eine solche Produktion gestaltete sich aufwändiger. Unsere Auszubildenden erstellten Schulungsvideos, z. B. für das Eintreten und das Mitarbeiten in einer Webkonferenz, und zusätzliche Arbeitstreffen für Konferenzsystem-Schulungen mit den Talkgästen, den Moderatorinnen und den Referenten wurden durchgeführt.

Dabei bieten die neuen Streaming-Formate aber auch große Vorteile. So nah dran an die Expertinnen und Experten kommt man sonst nie. Und man kann jetzt auch mal sehr schnell einen Talk-Gast oder Referenten einladen, der am anderen Ende der Welt sitzt, ohne dass lange Wege, mehr Zeit und hohe Fahrt- und Übernachtungskosten anfallen. Mitunter bliebe er oder sie für reine Präsenzveranstaltungen eher sogar unerreichbar.

Zudem ist die Neugier gerade bei älteren Menschen sehr hoch. Wir konnten Leute zum Teilnehmen begeistern, die wir bisher nicht erreichen konnten. Vielleicht sind der Aufwand und die Hemmschwelle niedriger, sich per Mausklick in Bewegung zu setzen. In jedem Fall konnten wir mit einzelnen Angeboten mehr Menschen zum Teilnehmen anregen, als unsere räumlichen Möglichkeiten in Präsenz erlaubt hätten. Gerade Seniorinnen und Senioren erhielten zudem einen Eindruck von dem, womit es Kinder und Jugendliche in Zeiten der Pandemie im Home-Schooling und Berufstätige im Home-Office zu tun haben. Die Aufzeichnung und Verbreitung des Streams im Kabelnetz und in der Mediathek erweiterte insgesamt die Reichweite jedes einzelnen Streaming-Formats.

 
Weitere Informationen
 
Online-Aktivitäten nehmen weiter Fahrt auf
 
MOK Gießen
Neue Interessenten, die für das Gießener Bürgerfernsehen Videofilme mit der hauseigenen Technik produzieren wollen, können u.a. den dafür obligatorischen Kamerakurs als Online-Schulung zuhause am Computer absolvieren. Ingesamt 24 Mal hat der Online-Kamerakurs seit letztem Sommer stattgefunden. Daneben finden digitale Elternabende zu medienpädagogischen Themen, digitale medienrechtliche Beratungen und Online-Rhetorikseminare statt. Außerdem wurde über Streaming für eine Schule eine Schulung zum Einsatz von Tablets im Unterricht durchgeführt.
 

Lernen durch „selber machen“ ist bekanntlich weit effizienter als durch bloßes Zuschauen. Daher wird zunächst die Kamera im MOK Gießen ausgeliehen und dabei ein zeitnaher Termin für eine Online-Schulung mit dem Interessenten vereinbart. Die Kurse finden dann in Echtzeit mit persönlicher Betreuung statt und unterscheiden sich somit nur unwesentlich von den „normalen“ Schulungen des MOK Gießen. Das Bild zeigt unseren Medientrainer Markus Immel vor dem Greenscreen am Schulungs-Arbeitsplatz.

Der Online-Kamerakurs, der seit letztem Sommer rund 24-mal in Anspruch genommen worden ist, stellt aber nur einen kleinen Teil des Online-Angebots dar, das jetzt auch in der aktuellen Jahresbroschüre des MOK Gießen in erweiterter Form zu finden ist.

Die Palette reicht von digitalen Elternabenden zu unterschiedlichen medienpädagogischen Themen, über Mobbing-Workshops bis hin zu Rhetorikseminaren und medienrechtlichen Beratungen. Die Veranstaltungen und Termine sind auf der Homepage des MOK Gießen zu finden und werden zudem regional beworben.

Daneben sind aber auch Wunschtermine und individuelle Inhalte für Online-Kurse und -Projekte möglich. Aktuelles Beispiel ist eine Schule in Mittelhessen, die dringend Schulungen für ihre Lehrkräfte suchte, in denen es um den Umgang und den Einsatz von iPads im Online-Unterricht geht. Auch hier konnte (natürlich) vom MOK Gießen geholfen werden.

 
Was kommt nach Corona? Im Spagat zwischen neuen Erkenntnissen mit dem Lernen mit digitalen Medien und der Rückkehr an die grüne Kreidetafel
 
OK-TV Ludwighafen
Durch die Coronapandemie haben digitale Kommunikationsformen einen starken Schub erhalten. Dabei bleibt die Frage: Was läuft gut und lässt sich nach Ende der Pandemie gewinnbringend fortsetzen? Welche Chancen ergeben sich für Bildung und Partizipation? In einem Gespräch auf OK-TV Ludwigshafen sprach Dr. Wolfgang Ressmann mit Gerald Lembke, Leiter des Studiengangs Digitale Medien an der Dualen Hochschule Mannheim. Das Gespräch diente zugleich als praktisches Anwendungsbeispiel für die im Produktionsbereich des OK-TV Ludwigshafen tätigen Auszubildenden.
 

Als Leiter des Studiengangs Digitale Medien an der Dualen Hochschule Mannheim ist Gerald Lembke schon immer nah dran an den Entwicklungen rund um neue und innovative digitale Kommunikationsformen. Durch Corona bedingt wurde der Lehrbetrieb an den meisten Hochschulen auf digitale Formate umgestellt. "Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden hat sich verändert und findet jetzt mehr auf Augenhöhe statt", berichtet Gerald Lembke. Die Rolle von Dozent:innen habe sich  hin zu Lernmoderator:innen entwickelt, die - trotz physischer Ferne - nun in einem engeren Austausch und Dialog mit den Student:innen stünden. Einfacher sei es in Online-Vorlesungen, Expert:innen zu bestimmten Themen direkt hinzuzuschalten. Im vormaligen, "analogen" Lehrbetrieb war eine solche inhaltliche Bereicherung oft nur schwer möglich. Ganz besonders gilt das, wenn internationale Expert:innen in Lehrveranstaltungen zu Gast sind. Diese Möglichkeit wurde von Hochschulen mit den digitalen Kommunikationsformen zuletzt verstärkt genutzt.

In digitalen Formaten lassen Lehrende Studierende mitentscheiden, wie sie ihren Lernprozess gestalten möchten. So kommen verschiedene Meinungen zur Sprache und werden Entscheidungen nicht allein von den Dozent:innen getroffen. "Demokratie braucht Demokraten", kommentierte Dr. Wolfgang Ressmann das demokratische Element, das sich in diesen Ausführungen zeigt.

Gleichzeitig sieht Dr. Wolfgang Ressmann besondere Chancen im Einsatz neuer digitaler Kommunikationsformen für die Wirtschaft. Unternehmen werden erkennen, dass sich Kommunikation auf Distanz durch eine Nutzung digitaler Formate effizienter realisieren lässt. Durch den Verzicht auf Mobilität wird so ein Beitrag zum wichtigen Thema Klimaschutz geleistet.

Aufpassen müsse man, dass kein "knowledge gap" zwischen digital Beflissenen und weniger digital Beflissenen entsteht. Diesem Risiko kann man dadurch entgegensteuern, dass alle auf dem Weg zu neuen digitalen Kommunikationsformen mitgenommen werden, so Dr. Wolfgang Ressmann.

Nach dem Ende der pandemiebedingten Einschränkungen wird es darauf ankommen, nicht in die vormalige Zeit mit der grünen Kreidetafel zurückzufallen. Stattdessen sollten die Chancen von neuen digitalen Kommunikationsformen erkannt und in der Zukunft in Form eines "dritten Weges" fortgesetzt werden - an diesem Punkt waren sich die Gesprächspartner einig.

 
MACH DIGITAL FESTIVAL
 
Offener Kanal Merseburg-Querfurt
Im Vorfeld wurde viel geMACHt, gebastelt, probiert, gecheckt und dekoriert, so dass das erste digitale MACH durch die Unterstützung des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt e.V. am 30.01.2021 überhaupt so stattfinden konnte.
 

Der OK diente als kleine Schaltzentrale, in der wirklich in Kleinstbesetzung alle Fäden des virtuellen Festivals zusammengehalten wurde. Die Moderation des Livestream von 13.30 - 20.00 Uhr fand im Studio statt und die 2x3 parallel laufenden Workshops mit einer Bandbreite von „Eine vulvastische Kulturgeschichte“, „Holzspielzeug selber herstellen“, „68 Entscheidungen“, „Yoga Total Beginners Workshop Go with the flow", „Rassimus in linken Strukturen“ oder „Thai-Yoga-Massage“ wurden über das Videokonferenztool BigBlueButton in unterschiedlichen Räumen organisiert. Zeitgleich gab es auch die Möglichkeit unterschiedlichen DJ-Sets zu lauschen. Nach den digital zugeschalteten Inputs „ Menschenrechte sind unteilbar – doch wo bleiben sie in Moria 2?!“ und „JANUAR – Theatermonolog“ gab es mit den Referent:innen, dem Moderator und den Festivalgästen Nachfragerunden und Austausch. So entstand ein digitales Festival mit einem tollen Mix aus Musik und Kultur.

Das war schon manchmal recht stressig und herausfordernd aber trotzdem super schön.

Trotz kleiner Pannen wurde uns auch genau das zurückgemeldet, was uns sehr freut. So etwas motiviert doch sehr und lässt uns im Kopf bereits schon über weitere Projekte nachdenken.

PS: Der MACH e.V. und damit das MACH-Festival entstand aus einer Initiative von Kultur- und Medienpädagogik-Studierenden der HS Merseburg. In Halle/Saale findet das legendäre MACHFESTIVAL seit 2015 mit der Beteiligung vieler Akteure statt.

 
Weitere Informationen
 
Kommunalwahl war Thema im Offenen Kanal
 
MOK Gießen
Ein Team von Jugendlichen hatte für ihre Magazinsendung "Maneköpp" schon öfter interessante Themen der Region aufgegriffen und journalistisch behandelt. Zuletzt ging es - ganz aktuell - um die Kommunalwahl am 14. März. In Interviews mit den Wahlkandidat:innen aus Gießen ging es neben Corona und Klimawandel um regionale Themen. Das Produktionsteam bestand aus drei Praktikanten und zwei Freiwilligen im sozialen Jahr.
 

Die jungen Redakteure hatten dazu alle zur Wahl antretenden Parteien um Interviews gebeten, um zu dokumentieren, wofür diese stehen und wie sie Gießen verändern wollen. Dabei wurden auch durchaus brisante Fragen gestellt, denen manche Kandidaten wohl lieber aus dem Weg gegangen wären.

Natürlich waren Corona und Klimawandel dabei wichtige Stichpunkte. Aber auch regionale Themen, wie die geplante Verkehrsberuhigung in der Innenstadt oder etwa die wachsende Drogenszene in Gießen waren Gegenstand der Interviews.

Dabei war es gar nicht so einfach, alle Verantwortlichen ins Boot zu holen. Einige Interviews -auch mit Vertretern der „großen“ Parteien - kamen erst nach mehrmaligem Nachfragen und einer gewissen Hartnäckigkeit zustande.

Gelohnt hat die Mühe in jedem Fall, wie Mika Rau, der Kopf der Gruppe, beschreibt: „Für uns war es neu und gleichermaßen aufregend wie lehrreich, so viele Interviews mit „Prominenten“ vorzubereiten und zu führen“.

Die Sendung ist in der Mediathek Hessen und auf dem Youtube-Channel „Maneköpp“ zu finden:

Maneköpp Lokalreport zur Kommulanwahl 2021 (Mediathek Hessen)

Youtube-Kanal von Maneköpp

 
„Politics for future“ - Ein Videoprojekt für junge Menschen in Hessen
 
MOK Rhein Main (Sitz: Offenbach)
Parteiverdrossenheit, Europamüdigkeit, Populismus, Hate Speech, Antisemitismus, religiös motivierter Extremismus, linke Randale und rechtsextremer Terror, internationale Krisen von Nahost bis Nordafrika, Wahlen, Klimawandel oder Flüchtlingsströme: Überall steckt Politik dahinter. Aber wer erklärt uns das „Dahinter“? Wie können politische Bildung und Medienbildung kombiniert werden und gelingen? Unter dem Titel „Politics for future“ sollen junge Erwachsene motiviert werden, sich mit Politik im Allgemeinen, politischen Entscheidungen oder Akteuren auf kommunaler Ebene oder Landesebene auseinanderzusetzen. Die Medienanstalt Hessen erprobt zusammen mit ihren Medienprojektzentren Offener Kanal in diesem Jahr ein neues Erklärfilm-Projekt. Die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) ist Kooperationspartner.
 

Steckbrief:

Zielgruppe: Jugendliche ab der Klassenstufe 5 aller Schulformen

Thema: Produktion von Erklärfilmen zu politischen Themen mit den Mitteln der Dokumentation oder Animation

Eingesetzte Medien: Computer, Smartphone, Tablet, Videokamera

Umfang: eintägige Fortbildung für Multiplikatoren, zweistündiger Drehbuchworkshop sowie wahlweise ein ein-bis dreitägiges Praxisprojekt

Ort: die Umsetzung erfolgt komplett online, als Hybrid oder komplett in Präsenz an den jeweiligen MOK-Standorten oder in der Einrichtung des Projektteilnehmers

Weitere Infos unter medienkompetenz@mok-rm.de oder Tel. 069/82369102.

 
Weitere Informationen
 
BVBM-Aktuelles
Journalismus macht Schule - Bürgermedien als Partner der Aktionswoche 2021
 
Offener Kanal Kassel
Die Initiative „Journalismus macht Schule“ hat sich zum Ziel gesetzt, in einer koordinierten und nachhaltigen Kooperation von Journalist:innen und Lehrenden, Schüler:innen zu kompetenten Akteuren in der demokratischen Öffentlichkeit zu machen. Um dieses Ziel auch 2021 mit Inhalt zu füllen, sprechen am Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai sowie in den darauffolgenden Tagen Journalist:innen an Schulen in ganz Deutschland. Sie diskutieren mit den Schülerinnen und Schülern darüber, was freie und unzensierte Berichterstattung bedeutet, informieren über die Gefahren durch Fakenews und Hassbotschaften und beantworten Fragen zu ihrer Arbeit.
 

Unterstützt wird die Aktion auch durch die Bürgermedien wie Alex (Berlin) oder TIDE (Hamburg). Der Bundesverband Bürgermedien bietet interessierten Bürgersendern über seinen Server die Ausstrahlung einzelner Werkstattgespräche an und appelliert an die Bürgermedien, sich auch mit eigenen lokalen Aktionen an dieser Initiative zu beteiligen.  

Zum bundesweiten Auftakt am 3. Mai steht allen interessierten Offenen Kanälen ein rund 60minütiges Gespräch einer Kasseler Schulklasse mit Claus Kleber vom ZDF zur Verfügung, das derzeit im Offenen Kanal Kassel fertig geschnitten und anschließend auf dem bvbm-Server zum Download bereitgestellt wird.  TIDE in Hamburg wird kurzfristig Livestreams mit Journalist:innengesprächen ankündigen.

 
Weitere Informationen
 
Europatag 2021 - Wir machen mit
 
Offener Kanal Kassel
Die Idee des Europatages am 9. Mai 2021 ist es, eine europäische Öffentlichkeit aufzubauen und einem Defizit in der Wahrnehmung der EU bei den Bürgerinnen und Bürgern entgegenzuwirken. Für den Bundesverband Bürgermedien ein willkommener Anlass, europäische Themen an diesem Tag in den Fokus der TV-Programme zu stellen.
 

Was kaum einer weiß: Die 27 EU Staaten und sechs weitere Länder haben einen Mechanismus begründet, um sich gegenseitig bei schweren Katastrophen zu unterstützen und auch weltweit mit Rettungsmannschaften und medizinischen Teams helfen zu können. Finanziert aus EU-Mitteln wurden über diesen Mechanismus in den vergangenen 20 Jahren mehr als 420 Einsätze geleistet. Eine Sendung von TIDE TV mit dem Titel "10 Years EU MODEX Anniversary Show" zeigt Bilder von EU-MODEX-Übungen und aus Einsätzen und lässt neben Katastrophenschützern auch hochrangige Gäste zu Wort kommen.

Aus dem MOK Kassel werden am 9. Mai zwei Produktionen zur bundesweiten Ausstrahlung zur Verfügung gestellt, darunter ein Gespräch mit dem Titel "Von der deutsch-französischen Erbfeindschaft zur Rüstungsgemeinschaft".

 
Weitere Informationen
 
Interview zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auf 91.0 ALEX Berlin
 
BVBM-Redaktion
In einem Radiointerview auf 91.0 ALEX Berlin sprach Julian Krischan mit Dr. Wolfgang Ressmann, Vorsitzender des Bundeserband Bürgermedien, über die Ergebnisse der Landtagswahlen. Trotz vieler Herausforderungen und besonderer Rahmenumstände haben die Wähler:innen in den beiden Bundesländern klar für Demokratie für Meinungsvielfalt abgestimmt.
 
Weitere Informationen
 
Pressemitteilung des BVBM: Pressefreiheit und Demokratie in Weißrussland sicherstellen!
 
BVBM-Redaktion
Mit einer Pressemitteilung zeigte der BVBM am 20. Februar seine Solidarität mit dem Belarussischen Journalistenverband anlässlich der dortigen Geschehnisse. Die Räume des Belarussischen Journalistenverbandes wurden von Sicherheitskräften durchsucht, gleichzeitig wurde der Vorsitzende des Verbands festgesetzt und landesweit zahlreiche Journalist:innen und Menschenrechtsaktivist:innen inhaftiert. Das kann nicht angehen und widerspricht klar den Prinzipien von Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit.
 
Weitere Informationen
 
Medienpolitik / Landesmedienanstalten
Wie TV38 die Lizenzverlängerung erkämpft hat
 
TV38
TV38, der Bürgerfernsehsender für Südostniedersachsen, hat
eine Lizenzverlängerung bis September 2024 bekommen. Das war alles andere als selbstverständlich. Dieser Bericht gibt Einblicke, wie
dieses Ziel trotz widriger Umstände erreicht wurde.
 

Die gute Nachricht flattert bei TV38 am Montag, dem 8. März exakt um 9 Uhr ins Haus – die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) verlängert die Zulassung des Bürgersenders bis zum September 2024. Fred Bärbock, der Vorsitzende des Trägervereins TV38 e.V., und Christian Raupach, Geschäftsführung des Vereins, befinden sich gerade in einer Telefonkonferenz, in der andere Themen im Vordergrund
stehen. Kurzfristig wird umgeplant: Mitteilungen an
Vereinsmitglieder, an Nutzende, an Presse und an Unterstützende aus der Region müssen möglichst schnell rausgehen. Denn die
Lizenzverlängerung ist eine echt existenzielle Neuigkeit – und es ist alles andere als selbstverständlich, dass sie zustande kam.

Jahrelang schwindende Performance

Keiner weiß das besser als der Vorsitzende Fred Bärbock: „Die NLM hat im Jahr 2016 Studien zur Reichweite und zur Qualität der
niedersächsischen Bürgermedien veranlasst. TV38 hat dabei sehr unterdurchschnittlich abgeschnitten“, erinnert er sich. Kritisiert wurde von der NLM neben mangelnder Programmquantität und -qualität die schwindende Bekanntheit des Senders, die unzureichenden Eigeneinnahmen und Nutzenden-Aktivitäten. „Für Haupt- und Ehrenamtliche war das mehr als ein Weckruf: Wenn wir den Sender nicht deutlich verbessern, würde es 2021 keine weitere Lizenz geben. Daran ließ die NLM keinen Zweifel.“ Die Studien lieferten die faktischen Argumente, um zeitnah den größten Umbruch für Niedersachsens dienstältesten  Bürgersender einzuleiten. Der TV38-Standort in Braunschweig wurde geschlossen, um alle Ressourcen an den Standorten Wolfsburg mit der Sendezentrale und Salzgitter zu bündeln. „In Wolfsburg bauten wir die hauptamtliche Redaktion erstmals als Team unter einem Dach auf, weg vom bis dato üblichen Einzelkämpfendentum. Salzgitter wurde zum Zentrum für die ehrenamtliche Arbeit ausgerichtet. Mit neuem Konzept priorisierten wir kompromisslos die Hebel gegen Defizite in Programm, öffentlicher Wahrnehmung und bei den Eigenmitteln“, betont Bärbock. Deutlich intensiver nahm der Vorstand Einfluss auf den Alltag in Sender und Verein. „Neue Abläufe hielten Einzug, Dinge änderten sich, aber operativ noch viel zu langsam“, so Bärbock. Für den Vorsitzenden und seinen Vorstand wurde ein Wechsel der Geschäftsführung überfällig. „Ganz entscheidend war deshalb, dass wir Anfang 2019 mit Christian Raupach eine neue Geschäftsführung in unser Team holen konnten. Er brachte das nötige Bewusstsein für die existentielle Krise von TV38 mit – und vor allem die Macherqualität, um unsere Schwerpunkte konsequent und nicht selten gegen Widerstand umzusetzen“.

2020 sollte dann zum Schicksalsjahr werden. Wie ließen sich die NLM und ihre Gremien überzeugen, die Lizenz zu verlängern? Zahlen, Daten, Fakten zu mehr originärer Sendezeit in besserer Qualität, zu wachsenden Eigenmitteln, zu mehr öffentlicher Bekanntheit und Wertschätzung des Senders – wie sollten die zustande kommen? „Die Effizienz der Programmproduktion war deutlich ausbaufähig. Gerade in der hauptamtlichen Redaktion galt es, von der Offener-Kanal-Denke wegzukommen und sich als effizienzorientierter Dienstleister für Programm und Publikum zu verstehen“, schildert Geschäftsführung Christian Raupach. Dazu habe es keine Alternative gegeben, um die für die  Lizenzverlängerung notwendigen Kennzahlen zu erreichen. „Zügig hatten wir zum Beispiel eine Strategie erarbeitet, die vor allem darauf setzen sollte, Kulturveranstaltungen aufzuzeichnen und dafür auch Nutzende zu schulen“, so Raupach. Doch dann kam Corona.

Umdenken in Corona-Zeiten

Keine Kulturveranstaltungen mehr. Keine Events im Sport.
Verunsicherte Nutzende, die aus berechtigter Sorge um ihre Gesundheit erst einmal kürzer treten wollten bei der Fernsehproduktion. „Unsere Strategie war hinfällig. Neue Wege mussten gefunden werden, die von der NLM gesetzten Ziele zu erreichen“, erinnert sich Christian Raupach. „Niemand wusste, wie das mit Corona weitergeht. Es gab keine Möglichkeit, realistische Pläne zu schmieden, um Ziele zu erreichen.“ Aber Krisen bringen nicht nur Gefahren, sondern auch Chancen. „Wenn wir jetzt anfangen, beispielsweise Interviews per Videochat zu filmen, mag das technisch nicht ideal sein. Aber niemand wird uns das übel nehmen; es gibt noch keine Standards. Und umgekehrt wird unser Publikum es uns danken, dass wir nach besten Möglichkeiten weiter über die Region informieren.“ Machen, machen, machen. Neue Wege probieren, auch mal Risiken eingehen. Die Chancen einer Krisenzeit nutzen. Auf Sicht fahren, den Kurs bei Bedarf kurzfristig anpassen.

Bereits nach wenigen Wochen zeigte sich, dass das funktioniert: Sendezeit und Programmqualität stiegen messbar. Und die öffentliche Aufmerksamkeit nahm zu. „Gerade auch von der Kommunalpolitik gab es tolle Rückmeldungen, wie wichtig unsere Arbeit besonders während der Corona-Pandemie sei“, sagt Fred Bärbock. „Schnell war klar: Was wir jetzt für die Gesellschaft hier in Südostniedersachsen leisten, wird man uns lange zugute halten.“

Rückhalt der Öffentlichkeit

Der Sender verstärkte in der Folge sein Service-Angebot. Und nutzte das positive Feedback für eine vielbeachtete, von Christian Raupach geführte Imagekampagne. Die machte deutlich, wie viele Personen und Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen TV38 wertschätzen und sich stark dafür machen, dass es den Sender weiter gibt. „Es hat sich dann eine alte Geschäfts-Weisheit bewährt: Wenn die Öffentlichkeit merkt, dass du besser wirst, ergeben sich in der Folge auch bessere geschäftliche Chancen“, sagt Raupach. „Und so konnten wir auch die letzte maßgebliche Kennzahl verbessern: unsere Eigenmittel.“

Was tun, wenn wir scheitern?

In den letzten Wochen 2020 zeichnet sich in Gesprächen ab, dass die NLM angesichts der Fortschritte wieder eine realistische Chance für eine Lizenzverlängerung sieht. Raupach: „Das war nicht selbstverständlich. Es gab Momente im Jahr 2020, wo wir von den zu erreichenden Kennzahlen meilenweit entfernt waren, und auch keine Wege absehbar waren, sie zu erreichen. Ich habe damals im Vorstand gesagt, dass wir einem möglichen Ende ins Auge sehen müssen. Wir müssen uns überlegen, was wir tun, wenn die Lizenzverlängerung nicht kommt.“ Ohne die finanzielle Unterstützung der NLM, die mit der Sendelizenz verbunden ist, wäre ein Weiterbetrieb von TV38 illusorisch gewesen. Das Kapitel „TV38“ wäre mit größter Wahrscheinlichkeit geschlossen worden.

Der Platz der Bürgermedien in der Zukunft

Doch dazu kam es nicht. „Eigener Anspruch und von der NLM gegebene Chance sind es nun, erreichte Fortschritte schnell und deutlich auszubauen", sagt Vereinsvorsitzender Bärbock. Und weiß: „Auch wenn wir das Ende von TV38 diesmal abwenden konnten, sind wir überhaupt nicht über den Berg. Jetzt gilt es, unsere Zukunft langfristig zu sichern, über die neue Lizenzperiode hinaus. Bürgerbeteiligung wird mehr denn je entscheidender Hebel dafür sein. In Kürze starten wir deshalb eine darauf ausgerichtete Initiative Zukunft TV38. Aktuell sind wir dabei, Interessen und Fähigkeiten unserer Ehrenamtlichen für Verein und Sender neu abzufragen. Zwei vom Vorstand ins Leben gerufene Projektgruppen sollen zudem Teamarbeit und Akquise von Eigenmitteln voranbringen.“

Einfach werde es nicht, macht Raupach als Geschäftsführung deutlich. Denn: „Bürgerfernsehen hat in Zeiten von Social Media und Streaming-Angeboten hart und zäh um seine Relevanz zu kämpfen.“ Vorstand, Geschäftsführung und Team sind sich dennoch einig: Diese Herausforderung werde offensiv angenommen. Statt Auslaufmodell zu sein, müsse TV38, müsse Bürgerfernsehen neu gedacht werden. „Dabei sind wir zum Glück nicht allein. Ob im Landesverband der Bürgermedien Niedersachsens oder im Bundesverband Bürgermedien – hier arbeiten wir gemeinsam an Zukunftsentwürfen, um die Idee der Bürgermedien in moderne Medienkulturen zu bringen“, so Bärbock und Raupach.

Foto: TV38-Herbstferien-Workshop 2020 in Wolfenbüttel

 
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Sonstiges
Online-Ausstellung - Aktionswochen gegen Diskriminierung
 
Lokalsender Oldenburg Eins (oeins)
Im November hatten unser Sender Oldenburg Eins (oeins) und das Redaktionsteam Radio Globale in Zusammenarbeit mit vielen Kooperationspartner*innen mit den Aktionswochen gegen Diskriminierung – für mehr Toleranz und Respekt ein umfangreiches Programm im Radio und TV gesendet. Aufgrund der guten Resonanz und der vielen Nachfragen sind die Beiträge nun als Online-Ausstellung zeitunabhängig zu lesen, zu hören oder zu sehen.
 

Zur Online-Ausstellung:

https://www.radioglobale.de

https://padlet.com/robbersgrafik/rtgskqrzjydxb5ly 

 
Unser Projekt Radio Globale/MITEINANDER LEBEN auf der Homepage vom BAMF
 
Lokalsender Oldenburg Eins (oeins)
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März haben oeins und die Projektgruppe Radio Globale ein Sonderprogramm zum Thema Anti-Rassismus / gegen Diskriminierung zusammengestellt. Bundesweit erfährt die Arbeit des Projektes Radio Globale/MITEINANDER LEBEN nun bundesweit anerkennende Aufmerksamkeit. Zentral ist auf der BAMF-Homepage (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) ein ausführlicher Bericht über das Projekt zu lesen.
 
Weitere Informationen
 
Bürgerfernsehsender in Rheinland-Pfalz in HD-Qualität
 
BVBM-Redaktion
Die Bürgerfernsehsender in Rheinland-Pfalz sind ab dem 21. April 2021 in besserer HD-Qualität zu empfangen. Dieser neue Bildübertragungsstandard ersetzt die SD-Bildübertragung im Kabelnetz, die am 3. Mai 2021 außer Betrieb geht. Um das Programm in Zukunft in HD-Qualität zu empfangen, muss bis zum 3. Mai ein Suchlauf im Fernsehgerät durchgeführt werden.
 
Weitere Informationen
 

Mit dem Projekt „Stärkung der soziokulturellen Arbeit der Bürgermedien durch bundesweite Vernetzung und Weiterbildungsmaßnahmen“ wird unser Verband momentan durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR gefördert.

Wir bieten am 18.08. und 29.09.2022 kostenlose Hybridworkshops zum Thema "Filmen mit dem Smartphone - leicht gemacht". Außerdem unterstützen wir Produktionen, die die Verzahnung von Bürgermedien und lokaler Soziokultur voranbringen.

Mehr zum Projekt und den Workshops